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DIE HOSPIZIDEE
"Hospiz" kommt vom lateinischen "hospitium" und heißt soviel wie
"Herberge, Gastfreundschaft". Die Hospizbewegung hat sich seit den
80-ziger Jahren auch in Deutschland zum Ziel gesetzt, durch
bedürfnisorientierte Zuwendung einen Raum zu schaffen, in dem der
sterbenskranke Mensch bis zuletzt in Würde leben und hoffen darf,
ohne Angst, dass sein Leben gegen seinen Willen verlängert oder
verkürzt wird.
Konkret heißt dies, im besonderen Maße auf die Wünsche und
Bedürfnisse der Betroffenen einzugehen:
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auf die sozialen - z.B. nicht allein gelassen zu
werden |
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Vermittlung sozialer Dienste und einer
schmerztherapeutischen Versorgung für Betroffene |
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auf die körperlichen - nicht unter Schmerzen und
anderen körperlichen Beschwerden leiden zu müssen |
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auf die psychischen - z.B. letzte unerledigte Dinge
zu regeln |
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auf die spirituellen - mit Fragen nach dem Sinn von
Leben und Tod |
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